Systemisches Leadership (SLM)
Führung als Wirkung von Mechanismen, nicht von Eigenschaften.
Das Systemic Leadership Model (SLM) versteht Führung nicht als Summe von Eigenschaften einer Person, sondern als Ergebnis generativer Mechanismen im System. Es unterscheidet fünf Mechanismus-Familien: Structural-Power (Struktur/Macht), Cultural-Normative (Kultur/Normen), Relational-Affective (Beziehung/Emotion), Human Agency/Psychological (menschliche Handlungsfähigkeit/Psychologie) und Adaptive Learning (adaptives Lernen).
Woher der Begriff kommt
Entwickelt von Dr. Jörg Krauter im Rahmen seiner Promotion (University of Gloucestershire, 2018) auf Basis des Kritischen Realismus und empirisch fortgeschrieben (u. a. „Studie Führung 2026“).
Was das für Führung heißt
Statt zu fragen „Wie muss die Führungskraft sein?“ fragt das SLM „Welche Mechanismen erzeugen hier Wirkung?“. Diese systemische Sicht trägt „Zukunft führen“ – sie macht Führung analysierbar und gestaltbar, auch unter Unsicherheit.
Häufige Fragen
Was ist das Systemic Leadership Model?
Ein Modell, das Führung als Ergebnis generativer Mechanismen im System versteht, nicht als Eigenschaften einer Person.
Welche fünf Mechanismus-Familien gibt es?
Structural-Power, Cultural-Normative, Relational-Affective, Human Agency/Psychological und Adaptive Learning.
Von wem stammt das SLM?
Von Dr. Jörg Krauter, entwickelt in seiner Promotion an der University of Gloucestershire (2018).