VUCA
Volatil, unsicher, komplex, mehrdeutig – die Welt vor BANI.
VUCA ist ein Akronym für Volatility (Volatilität), Uncertainty (Unsicherheit), Complexity (Komplexität) und Ambiguity (Mehrdeutigkeit). Es beschreibt Umfeldbedingungen, in denen klassische, auf Stabilität ausgelegte Planung an ihre Grenzen kommt.
Woher der Begriff kommt
Die Denkfiguren gehen auf die Führungsforscher Warren Bennis und Burt Nanus (Buch „Leaders“, 1985) zurück. Als Akronym VUCA wurde der Begriff Ende der 1980er-Jahre am U.S. Army War College geprägt, um die Welt nach dem Kalten Krieg zu fassen; ab den 2010er-Jahren wurde er zum Standardbegriff im Management.
Was das für Führung heißt
VUCA wurde lange zum Sinnbild für Unplanbarkeit. „Zukunft führen“ argumentiert, dass VUCA die äußere Lage gut beschreibt, aber wenig über die innere Verfassung sagt, die Führung braucht – und führt den Gedanken zu BANI weiter (brüchig, ängstlich, nichtlinear, unbegreiflich).
Häufige Fragen
Wofür steht VUCA?
VUCA steht für Volatility (Volatilität), Uncertainty (Unsicherheit), Complexity (Komplexität) und Ambiguity (Mehrdeutigkeit).
Woher kommt der Begriff VUCA?
Die zugrunde liegenden Begriffe stammen von Warren Bennis und Burt Nanus (1985); als Akronym wurde VUCA Ende der 1980er-Jahre am U.S. Army War College geprägt.
Was ist der Unterschied zwischen VUCA und BANI?
VUCA beschreibt die äußeren Umfeldbedingungen; BANI (brüchig, ängstlich, nichtlinear, unbegreiflich) beschreibt stärker das Erleben und die Verfassung, in der geführt wird.